Jonathan Pierce hörte auf zu kauen und senkte langsam seine Gabel.
Das Mädchen neben ihrem Tisch war klein – viel zu klein für die Gewissheit in ihrer Stimme. Sie konnte nicht älter als elf sein. Ihr blaues Baumwollkleid war vom vielen Waschen ausgeblichen, und obwohl ihr Haar sorgfältig zurückgebunden war, trugen ihre Hände die unverkennbaren Spuren von Entbehrungen.
Jonathan gegenüber saß sein Sohn Ethan.
Zehn Jahre alt. Still. Regungslos.
Der Rollstuhl umrahmte Ethans hageren Körper, seine Beine regungslos unter der Jeans, die mit jedem Monat weiter ausbeulte. Jonathan spürte einen Stich in der Brust, als er ihn sah, und der vertraute Schmerz kehrte zurück.
„Du glaubst, du kannst meinen Sohn heilen?“, sagte Jonathan mit einem trockenen, humorlosen Lachen. „Du bist kaum älter als er.“
Das Mädchen wich nicht zurück. Sie blinzelte nicht.